Herbst mit Hund: 7 Dinge, die jetzt im Hundealltag wichtig werden 🍂🐾
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Bunte Blätter, kühlere Temperaturen und endlich wieder ausgedehnte Spaziergänge, ohne dass uns die Sommerhitze ausbremst – der Herbst hat für Hunde und ihre Menschen einiges zu bieten.
Doch mit der neuen Jahreszeit verändert sich auch der Hundealltag ein bisschen. Es wird früher dunkel, draußen warten Matsch und Nässe und für viele Vierbeiner beginnt der Fellwechsel. Gleichzeitig gibt es jede Menge neue Gerüche zu entdecken und an Regentagen darf die Beschäftigung auch mal nach drinnen verlegt werden.
Wir haben 7 Dinge zusammengestellt, die im Herbst mit Hund wichtig werden – damit ihr gemeinsam entspannt durch die goldene Jahreszeit kommt.
1. Sichtbar bleiben, wenn die Tage kürzer werden 🌙
Gefühlt passiert es jedes Jahr plötzlich: Morgens ist es beim ersten Spaziergang noch dunkel und abends wird die letzte Gassirunde ebenfalls zur Nachtwanderung.
Jetzt gilt vor allem: sehen und gesehen werden.
Reflektierende Elemente an Geschirr, Halsband oder Leine können dabei helfen, dass dein Hund von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen wird. Auch kleine Leuchten am Halsband oder Geschirr können besonders auf unbeleuchteten Wegen praktisch sein.
Und nicht nur dein Hund sollte sichtbar sein – auch für uns Zweibeiner sind Reflektoren oder eine kleine Lampe eine gute Idee.
2. Pfoten-Check nach der Matschrunde 🐾
Pfützen? Rein da. Matsch? Noch besser.
Was für viele Hunde zum perfekten Herbstspaziergang gehört, bedeutet für uns anschließend meistens: Handtuch bereithalten.
Neben dem Abtrocknen lohnt sich im Herbst ein kurzer Blick auf die Pfoten. Kleine Steinchen, Schmutz oder Pflanzenteile können sich zwischen den Ballen festsetzen. Kontrolliere deshalb nach ausgiebigen Spaziergängen kurz die Zwischenräume und trockne feuchte Pfoten gut ab.
Bei langhaarigen Hunden kann es außerdem helfen, das Fell rund um die Pfoten regelmäßig im Blick zu behalten – dort sammelt sich besonders gerne der halbe Wald.
3. Hallo Fellwechsel! 🐶
Wenn plötzlich wieder deutlich mehr Hundehaare auf Sofa, Kleidung und Teppich landen, ist häufig der herbstliche Fellwechsel im Gange.
Viele Hunde passen ihr Fell an die kühleren Temperaturen an und entwickeln ein dichteres Winterfell. Wie stark der Fellwechsel ausfällt, hängt unter anderem von Rasse, Felltyp, Alter und Haltungsbedingungen ab.
Regelmäßiges Bürsten kann dabei helfen, lose Haare zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen. Gleichzeitig bekommst du einen guten Blick auf Haut und Fell deines Vierbeiners.
Stellst du ungewöhnlich starken oder stellenweisen Haarausfall, kahle Stellen, starken Juckreiz oder Hautveränderungen fest, sollte das sicherheitshalber tierärztlich abgeklärt werden.
4. Herbstliche Fundstücke sind nicht automatisch Hundespielzeug 🍄
Der Herbst verwandelt Wege und Wälder in einen riesigen Abenteuerspielplatz. Überall liegen Blätter, Äste, Kastanien, Eicheln und andere spannende Dinge herum.
Gerade bei neugierigen Hunden lohnt es sich jetzt besonders, darauf zu achten, was unterwegs im Maul landet.
Nicht alles, was draußen interessant riecht, ist zum Fressen oder Spielen geeignet. Einige Pilzarten können beispielsweise giftig sein. Auch Kastanien und Eicheln gehören nicht in den Hundemagen und können beim Verschlucken zusätzlich Probleme verursachen.
Ein gut aufgebautes Abbruch- oder Ausgabesignal wie „Aus“ oder „Lass es“ kann deshalb gerade bei herbstlichen Spaziergängen Gold wert sein.
Und mal ehrlich: Tauscht dein Hund den Fund des Jahrhunderts freiwillig gegen einen richtig guten Snack, haben am Ende doch alle gewonnen. 😉
5. Regentag? Beschäftigung geht auch drinnen 👃
Es gibt diese Herbsttage, an denen der Regen einfach nicht aufhören möchte. Natürlich braucht dein Hund trotzdem Bewegung und seine Spaziergänge – aber nicht jede Beschäftigung muss draußen stattfinden.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Schnüffelrunde durchs Wohnzimmer?
Verstecke ein paar Snacks an leicht zugänglichen Stellen und lass deinen Hund danach suchen. Auch ein zusammengerolltes Handtuch mit versteckten Leckerbissen oder kleine Suchspiele mit Kartons können für Abwechslung sorgen.
Dabei gilt: Es muss nicht immer höher, schneller, weiter sein. Schon wenige Minuten konzentrierte Nasenarbeit können eine schöne gemeinsame Beschäftigung sein.
6. Kauen darf auch mal auf dem Tagesplan stehen 🦴
Draußen regnet es, drinnen wird es gemütlich – eigentlich die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Knabberpause.
Kauen gehört zum natürlichen Verhalten von Hunden und kann eine ruhige Form der Beschäftigung sein. Wichtig ist, einen Kauartikel auszuwählen, der zu Größe, Alter und Kauverhalten deines Hundes passt.
Denn während der eine Vierbeiner seinen Kauartikel genüsslich Stück für Stück bearbeitet, verwandelt der nächste ihn innerhalb kürzester Zeit in seine Einzelteile.
Behalte deinen Hund beim Kauen deshalb im Blick und nimm zu kleine Reststücke rechtzeitig weg. Frisches Wasser sollte natürlich ebenfalls immer zur Verfügung stehen.
Und danach? Darf ausgiebig gedöst werden.
7. Nicht automatisch mehr Futter, nur weil es kälter wird 🍽️
Wenn die Temperaturen sinken, hält sich ein Gedanke hartnäckig: Im Herbst und Winter braucht der Hund automatisch mehr Futter.
So pauschal stimmt das allerdings nicht.
Wie viel Energie ein Hund benötigt, hängt von vielen Faktoren ab – zum Beispiel von Größe, Alter, Aktivitätslevel, Haltung und individuellen Bedürfnissen. Ein Hund, der weiterhin überwiegend im warmen Zuhause lebt und sich im Herbst nicht deutlich mehr bewegt, benötigt nicht automatisch eine größere Portion.
Gleichzeitig summieren sich gerade an gemütlichen Tagen kleine Extras schnell: ein Trainingssnack hier, ein Kauartikel dort und natürlich noch die Belohnung nach dem Spaziergang.
Leckerlis und Kauartikel sollten deshalb bei der täglichen Futtermenge mitgedacht werden.
Und jetzt: Herbst genießen! 🍁
Der Herbst bringt ein paar Veränderungen mit sich – vor allem aber jede Menge Möglichkeiten für gemeinsame Lieblingsmomente.
Durch raschelndes Laub spazieren, neue Schnüffelwege entdecken, anschließend die matschigen Pfoten trocknen und es sich gemeinsam zu Hause gemütlich machen: Manchmal sind es genau diese kleinen Dinge, die den Hundealltag besonders machen.
Also: Leine schnappen, Snacks einpacken und raus ins Herbstabenteuer.
Und wenn das Wetter wirklich gar nicht mitspielen möchte? Dann wartet die nächste Schnüffel-, Knabber- oder Kuschelrunde eben drinnen. 🐾🍂