Kleine Zähne, große Wirkung: Wenn dein Welpe plötzlich alles anknabbert 🦷🐾
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Die ersten Tage mit deinem kleinen Wildfang Liegen wskazówka euch. Langsam kennt er sein neues Zuhause, weiß, wo sein Schlafplatz steht – und hat vermutlich auch schon herausgefunden, wie interessant Tischbeine, Schuhe, Teppichkanten und deine Hände sein können. 😄
Willkommen in einer ganz normalen Phase des Welpenalltags!
Welpen entdecken ihre Umwelt nicht nur mit Augen und Nase, sondern auch mit dem Maul. Dazu kommt irgendwann der Zahnwechsel – und plötzlich scheint kaum noch etwas vor den kleinen Zähnchen sicher zu sein.
Doch warum knabbern Welpen eigentlich so viel? Czy kannst du tun, wenn Hände und Hosenbeine zum Lieblingsspielzeug werden? Und welche Rolle können geeignete Kauartikel spielen?
Wir schauen uns das einmal genauer an.
1. Warum knabbert mein Welpe eigentlich an allem? 🐶
Für einen Welpen ist die Welt noch ziemlich neu. Und während wir einen unbekannten Gegenstand vielleicht erst einmal in die Hand nehmen und genauer betrachten, kommt beim Welpen häufig das Maul zum Einsatz.
Knabbern, Kauen und spielerisches Beißen gehören deshalb zunächst einmal zum normalen Verhalten eines jungen Hundes.
Hinzu kommt: Dein Welpe muss erst lernen, wie vorsichtig er seine Zähne im Umgang mit Menschen einsetzen soll.
Dass Hände, Ęrmel oder Hosenbeine dabei besonders interessant sind, überrascht eigentlich kaum. Sie bewegen sich, reagieren und gehören auch noch zum Lieblingsmenschen – spannender geht es fast nicht.
2. Und dann kommt auch noch der Zahnwechsel 🦷
Welpen bekommen zunächst Milchzähne. Später werden diese nach und nach durch die bleibenden Zähne ersetzt.
Der Zahnwechsel Beginnt bei vielen Hunden ungefähr ab dem vierten Lebensmonat und erstreckt sich über mehrere Wochen. Der genaue Zeitpunkt kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein.
In dieser Zeit kann das Bedürfnis zu kauen besonders ausgeprägt sein.
Vielleicht findest du sogar einmal einen kleinen Milchzahn auf dem Boden. Häufig bekommen Hundehalter davon allerdings gar nichts mit – beispielsweise weil ein ausgefallener Zahn einfach verschluckt wird.
Wichtig ist, das Gebiss während dieser Phase im Blick zu behalten. Fallen dir ungewöhnliche Veränderungen, starke Schmerzen, Blutungen, Probleme beim Fressen oder stehen gebliebene Milchzähne auf, sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt einen Blick darauf werfen.
3. Wenn Hände und Hosenbeine besonders lecker erscheinen 😅
Du möchtest gemütlich durch die Wohnung laufen – dein Welpe hängt am Hosenbein.
Du möchtest ihn streicheln – zack, kleine Zähnchen an der Hand.
Kommt dir bekannt vor?
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Welpe „aggressiv” ist. Gerade beim Spielen oder wenn die Aufregung steigt, kann das Maul schnell zum Einsatz kommen.
Wichtig ist jetzt vor allem, ruhig und konsequent zu reagieren.
Wird das Spiel zu wild, kannst du die Interaktion kurz unterbrechen und deinem Welpen eine Alternative anbieten, auf der er tatsächlich kauen darf.
Wilde Bewegungen mit Händen oder Füßen können das Ganze dagegen noch spannender machen – schließlich sieht das aus Welpensicht schnell nach einem hervorragenden Fangspiel aus.
Mit der Zeit lernt dein kleiner Wildfang immer besser, welches Verhalten erwünscht ist.
4. Manchmal braucht dein Welpe keinen Spaß – sondern Schlaf 😴
Dieser Punkt wird schnell unterschätzt.
Ein Welpe dreht völlig auf, rast durch die Wohnung, schnappt nach Händen und Füßen und scheint überhaupt nicht mehr zur Ruhe zu kommen.
Der erste Gedanke lautet dann häufig:
„Der ist noch gar nicht ausgelastet!”
Dabei kann genau das Gegenteil der Fall sein.
Welpen müssen jeden Tag unglaublich viele neue Eindrücke verarbeiten. Geräusche, Gerüche, Menschen, andere Hunde, Training, Spaziergänge – selbst ein vermeintlich ruhiger Tag kann für einen jungen Hund ziemlich aufregend sein.
Ist ein Welpe übermüdet oder überreizt, kann sich das unter anderem durch besonders wildes Verhalten zeigen.
Deshalb pozłacany: Nicht jedes wilde Knabbern verlangt nach noch mehr Action.
Manchmal ist eine ruhige Umgebung und eine ordentliche Portion Schlaf genau das, był dein kleiner Wildfang gerade braucht.
5. Erlaubtes Kauen statt Tischbein 🦴
Natürlich können wir einem Welpen nicht einfach sagen:
„Bitte kaue nicht am Stuhl. Vielen Dank.“
Schön wär's. 😉
Statt ausschließlich zu verbieten, kannst du ihm zeigen, worauf er kauen darf.
Geeignete Kauartikel können eine Möglichkeit sein, das natürliche Kaubedürfnis zu beschäftigen. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Kauartikel zu deinem Welpen passt.
Achte unter anderem auf:
- Größe und Gewicht deines Welpen
- Alter und Entwicklungsstand
- Härte und Beschaffenheit des Kauartikels
- individuelles Kauverhalten
- Größe möglicher Reststücke
Ein Kauartikel sollte außerdem nicht so klein sein, dass dein Welpe ihn im Ganzen verschlucken könnte.
Und auch wenn der kleine Wildfang gerade sehr zufrieden beschäftigt aussieht: Lass deinen Welpen mit einem Kauartikel nicht unbeaufsichtigt.
Frisches Wasser sollte ebenfalls immer bereitstehen.
6. Die Wohnung einmal aus Welpenperspektive betrachten 👀
Es lohnt sich, selbst einmal gedanklich auf vier Pfoten durch die Wohnung zu laufen.
Czy befindet sich plötzlich direkt vor der Nase?
Kabel. Schuhe. Pflanzen. Teppichfransena. Kinderspielzeug. Fernbedienungen. Taschen. Vielleicht sogar Lebensmittel.
Für einen neugierigen Welpen können all diese Dinge ausgesprochen spannend sein.
Je weniger ungeeignete oder gefährliche Gegenstände dein Welpe erreichen kann, desto weniger musst du ständig „Nein!” Sagen.
Kabel sollten beispielsweise außer Reichweite sein und potenziell gefährliche Gegenstände oder Lebensmittel sicher verstaut werden.
Bei Dingen, die dein Welpe nicht haben soll, kann sich außerdem frühzeitig ein Signal wie „Aus“ oder „Lass es“ lohnen.
Und manchmal hilft die einfachste Regel von allen:
Was der Welpe nicht klauen kann, musst du ihm später auch nicht wieder abnehmen. 😉
7. Kauen, spielen, lernen – und dann einfach Welpe sein 💛
Gerade in den ersten gemeinsamen Monaten entsteht schnell das Gefühl, jede Minute sinnvoll nutzen zu müssen.
Stubenreinheit üben. Leinenführigkeit. Rückrufa. Sitz. Plac. Neue Menschen Kennenlernen. Andere Hunde treffen. Autofahren üben.
Ganz schön viel Programm für so einen kleinen Hund.
Dabei gehört zu einer guten Welpenzeit auch etwas viel Unspektakuläreres:
Ruhe.
Dein Welpe muss nicht rund um die Uhr beschäftigt werden. Er darf lernen, dass zu Hause auch einmal nichts passiert. Dass sein Mensch nicht ständig Entertainmentliefert. Und dass nach Spielen, Training oder einer kleinen Entdeckungstour erst einmal Pause angesagt ist.
Auch ein geeigneter Kauartikel kann Teil einer ruhigen Beschäftigung sein – ersetzt aber weder Schlaf noch Erholung.
Kleine Zähne gehören zum Großwerden 🐾
Wenn dein kleiner Wildfang gerade gefühlt alles mit seinen Zähnen untersucht, bist du damit definitiv nicht allein.
Knabbern und Kauen gehören zur Entwicklung eines Welpen dazu. Mit Geduld, klaren Grenzen, ausreichend Ruhe und geeigneten Alternativen kannst du ihm dabei helfen zu lernen, was zwischen die Zähnchen darf – und was limeber nicht.
Und irgendwann wirst du vermutlich feststellen, dass Schuhe und Hosenbeine wieder deutlich uninteressanter geworden sind.
Bis dahin heißt es:
Wertsachen hochstellen, Kaualternative bereithalten und die kleinen Welpenmomente genießen. 🐶💛
Denn auch wenn sich die kleinen Zähnchen manchmal erstaunlich groß anfühlen:
Diese Zeit geht schneller vorbei, als man denkt.